Eine Nacht im Frühling am Meer

Die siebzehnjährige Claire erlebt in den Achtzigern ihre eigene Version von La Boum: Sie fühlt sich zum ersten Mal zu einem Jungen hingezogen, tauscht zunächst nur verstohlene Blicke und hat später handfesten Sex mit ihm. Die Liaison mit D. ist nicht von langer Dauer, aber dennoch so intensiv, dass Claire nie richtig mit ihr abschließt. Jahre später sehnt sich Claire immer noch nach seinen Berührungen. Als sie D. wieder trifft, ist die körperliche Anziehungskraft zu ihm ungebrochen und stellt die Beziehung zu ihrem Ehemann Pierre infrage. Das Debüt der Französin Ga’lle Guernalec-Levy ist schwer zugänglich: Sehr offen, aber auch sehr steril beschreibt sich die sexuelle Selbstfindung ihrer Heldin. Doch wer sich trotzdem auf den Roman einlässt, wird mit einer sich entwickelnden Handlung, zweidimensionalen Charakteren und einer spannungsgeladenen Ménage-à-trois entschädigt. (swm)

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Die siebzehnjährige Claire erlebt in den Achtzigern ihre eigene Version von La Boum: Sie fühlt sich zum ersten Mal zu einem Jungen hingezogen, tauscht zunächst nur verstohlene Blicke und hat später handfesten Sex mit ihm. Die Liaison mit D. ist nicht von langer Dauer, aber dennoch so intensiv, dass Claire nie richtig mit ihr abschließt. Jahre später sehnt sich Claire immer noch nach seinen Berührungen. Als sie D. wieder trifft, ist die körperliche Anziehungskraft zu ihm ungebrochen und stellt die Beziehung zu ihrem Ehemann Pierre infrage. Das Debüt der Französin Ga’lle Guernalec-Levy ist schwer zugänglich: Sehr offen, aber auch sehr steril beschreibt sich die sexuelle Selbstfindung ihrer Heldin. Doch wer sich trotzdem auf den Roman einlässt, wird mit einer sich entwickelnden Handlung, zweidimensionalen Charakteren und einer spannungsgeladenen Ménage-à-trois entschädigt. (swm)

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